Pointe de la Table: Ein Naturwunder auf La Réunion
Die Pointe de la Table ist ein faszinierendes geologisches Phänomen an der Südostküste der Insel La Réunion, die zum französischen Überseegebiet gehört. Geformt durch vulkanische Aktivität, bietet sie Besuchern einen einzigartigen Einblick in die Kräfte der Natur, die diese Insel stetig verändern.
Die Entstehung der Pointe de la Table
Am 23. März 1986 wurde die Pointe de la Table durch eine spektakuläre vulkanische Eruption geboren. An diesem Tag brach der aktive Vulkan Piton de la Fournaise aus und Magma trat nur etwa 30 Meter über dem Meer aus. Innerhalb von sechs Tagen ergossen sich zwei Lavaströme ins Meer. Dadurch wurde die Insel La Réunion – und damit auch die Fläche Europas – um 25 Hektar vergrößert wurde. Insgesamt wurden etwa fünf Millionen Kubikmeter Lava freigesetzt.
Einzigartige Natur und Vegetation
Obwohl die Pointe de la Table hauptsächlich aus Basaltgestein besteht, hat sich dort im Laufe der Zeit eine besondere Vegetation angesiedelt. An einigen Stellen wachsen Schraubenbäume (Pandanus), die auch zur Herstellung von Flechtwaren verwendet werden, sowie Kasuarinen, die dem Küstenbereich ein wildes und naturbelassenes Aussehen verleihen. Die schroffen Basaltsäulen, die durch die vulkanische Aktivität entstanden sind, machen die Landschaft zu einem einzigartigen Ziel für Naturliebhaber und Geologieinteressierte.
Wanderung zur Pointe de la Table
Die Wanderung zur Pointe de la Table bietet ein spannendes Naturerlebnis und ist relativ einfach zu finden. Vom Parkplatz am Puits Arabe (Brunnen des Arabers), der über eine etwa 450 Meter lange Seitenstraße von der N2 aus erreichbar ist, führen blau-gelbe Markierungen an den Bäumen und Schilder mit Pfeilen den Weg. Auf dem Boden helfen rote, gebogene „i“-Markierungen, den richtigen Pfad zu folgen. Die Tour führt durch eine beeindruckende Landschaft, die sich zwischen jungem Lavafeld und bewachsener Küste abwechselt.
FAQ zur Pointe de la Table
Sie entstand am 23. März 1986 durch eine Eruption des Piton de la Fournaise, bei der Lava die Insel um 25 Hektar erweiterte.
Vom Parkplatz am Puits Arabe, der etwa 450 Meter von der N2 liegt, führen Markierungen und Schilder bis zum Ziel.
Man findet Schraubenbäume und Kasuarinen, die trotz der kargen Lavafelder hier gedeihen.
Die Wanderung ist moderat und dank der Markierungen leicht zu folgen, ideal für Naturliebhaber.

